Riedenburgs Fußballer feiern Saisonabschluss im TV-Heim

Die Fußballer der 1. und 2. Fußballmannschaft des TV Riedenburg wollen bei der alljährlichen Saisonabschlussfeier auf die vergangene Spielzeit zurückblicken. Während bei der Kreisliga-Elf am Ende die Meisterschaft erringen konnte und somit den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga Oberpfalz Süd schaffte, muss die TV-Reserve nach dem letzten Platz in der A-Klasse, Gruppe 4 Regensburg den Weg in de B-Klasse antreten. Nichts desto trotz darf zusammen mit Helfern, Fans und Gönnern, der Abschluss einer langen Saison gefeiert werden. Die Feier findet am kommenden Freitag (03.06.) ab 19 Uhr im TV-Sportheim statt.

Schanzer Fußballcamp an Pfingsten ein voller Erfolg

Schanzer TrainingscampEin voller Erfolg war das viertägige Trainingscamp in Riedenburg in den Pfingstferien. Die Fußballschule des Bundesligisten FC Ingolstadt 04 entsendete drei Fußballlehrer, darunter auch eine Spielerin der Ersten Damenmannschaft des FCI, die vier tolle Trainingstage mit den 46 Teilnehmern vom G- bis zum D-Jugendalter verbrachten. TV-Jugendtrainer Helmut Schöls begleitete das Trainingscamp rund um die Uhr, ebenso wie die zweite Jugendleiterin Dagmar Forster, die sich um die Verpflegung kümmerte. Die Kinder durften sich über ein volles Trainingsoutfit, sowie den Besuch des Maskottchens „Schanzi“ freuen, der fleißig Autogrammkarten an die Teilnehmer des Trainingscamp verteilte und auch den ein oder anderen Trick auf dem Rasen zum Besten gab.

Da ist das Ding – Meister!!!

Am Samstag Abend um genau 18:46 Uhr stand fest, mit was wohl nur der eingeschworene TV-Fan gerechnet hatte. Der Mannschaft von Trainer Andreas Schäffer reichte ein hoch verdienter Punkt beim 1:1 gegen Kareth-Lappersdorf II zum Titelgewinn. Töging leistete Schützenhilfe und ließ beim 4:0 Auswärtssieg bei Verfolger FC Jura, deren Träume auf den ersten Rang, jäh zerplatzen. Das Tor des Tages für Riedenburg erzielte Stefan Pollinger in Halbzeit eins. Nach dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Dieter Haller (Regensburg) gab es dann kein Halten mehr – auch die obligatorische Bierdusche für Trainer Andreas Schäffer ließ nicht lange auf sich warten.

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Gästekapitän Florian Schottenloher vertendelte gleich zu beginn den Ball, den sich Stefan Pollinger ergatterte, aber dann von der Strafraumgrenze direkt in die Arme von Torhüter Glötzl. Nach einer Viertelstunde hätte Maier die Führung erzielen müssen, schoss aber nach einem hohen Ball von Sebastian Schmid am rechten Pfosten überhastet nur neben das Tor.

In der 30. Minute ließ Sebastian Schmid seine Gegenspieler über links alt aussehen und spielte sich in den Strafraum, wo Stefan Pollinger goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Vor der Pause hatte Maier gleich doppelt die Chance zu erhöhen. Einmal klärte ein Abwehrbein in letzter Sekunde und kurz darauf zischte ein Heber nur um Zentimeter am linken Torwinkel vorbei. Die Führung zur Pause war hoch verdient, denn Kareth-Lappersdorf hatte bis dato noch keine Torchance auf dem Zettel stehen.

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Nach einer guten Stunde legte Florian Hanke ab auf den Torschützen Stefan Pollinger, der dann aber aus gut 16 Metern leicht verzog. In der 70. Minute zog Stefan Schmid einen Freistoß kurz vor dem Strafraum gefährlich auf das Gästetor – Glötzl war jedoch zur Stelle und hielt seine Mannschaft im Rennen.

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Die einzigen Tormöglichkeiten hatte Kareth durch Standards. Adrian Preisners Freistoß ging abgefälscht nur knapp über die Querlatte. Auch Thomas Kirner versuchte sich vom rechten Strafraumeck per Freistoß, scheiterte aber an TV-Schlussmann Thomas Bauer. Der 1:1 Ausgleich fiel aber doch sehr überraschend. Wolfgang Kornprobst ließ im Strafraum ein Bein stehen und es gab folgerichtig Strafstoß. Adrian Preisner verwandelte sicher vom Elfmeterpunkt wuchtig in die Maschen.

Maier hatte in der Schlussphase noch die Möglichkeit, alles klar zu machen. In der 82. Minute zischte sein Schlenzer aus 16 Metern aber knapp am rechten Winkel vorbei. Kurz darauf setzte Michael Wittmann seinen Sturmpartner in Szene, der enteilte, aber dann im Strafraum verstolperte, so dass es weiter spannend blieb. Kurz vor Spielende gab das Trainerteam dann den erfreulichen Spielstand aus der Partie in Nittendorf an Kapitän Sebastian Schmid weiter, der dann das Unentschieden gekonnt verwaltete.

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Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung groß und die Verantwortlichen und Fans stürmten den Rasen, um den frisch gebackenen Kreisliga-Meistern zu gratulieren. Im letzten Spiel in Pielenhofen will sich Riedenburg dann mit einer ansprechenden Leistung bei den Fans bedanken. „Wir nehmen die Sache ernst und spielen mit unserer bestmöglichen Aufstellung.“ sagte Schäffer am Tag nach dem Triumph sachlich. „Für einige Mannschaften geht es noch um den Klassenerhalt, nach dem Spiel in Pielenhofen können die Spieler dann ausgiebig den Aufstieg feiern.“ Fans können zusammen mit der Mannschaft im Bus (Abfahrtszeiten im Vorbericht) anreisen.

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TV Riedenburg: Bauer, Bruckmeier, Förstl (60. Helmich), Hanke, F. Simon, Kornprobst, Pollinger (60. Donauer), Maier, St. Schmid, Seb. Schmid, Wittmann

Entscheidung vorerst vertagt

Die Erste Mannschaft des TV Riedenburg musste sich am Sonntag-Abend gegen kämpferische Undorfer mit 1:2 geschlagen geben und einen herben Dämpfer im Meisterschaftsrennen einstecken. Schäffer musste aufgrund Verletzungen und Sperren etliche Stammspieler ersetzen und holte sogar Routinier Simon Helmich, der eigentlich schon die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte, zurück ins Team. Am Ende machte sich der personelle Aderlass jedoch deutlich bemerkbar und Undorf gewann verdient. Durch den zeitgleichen Sieg von Verfolger FC Jura in Pielenhofen beträgt die Führung nun nur noch zwei Punkte.

Kurz nach Anpfiff hätte Riedenburg bereits führen können, doch Stefan Pollinger´s Kopfball nach einer Ecke, fischte der gute Torhüter Stefan Walter aus der Gefahrenzone – der Nachschuss von Michael Wittmann aus spitzem Winkel ging knapp vorbei. Im Gegenzug tauchte Undorfs Routinier Florian Alkofer vor TV-Schlussmann Bauer auf und legte den Ball vorbei, so dass Markus Bruckmeier vor der Linie retten musste.

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Undorf sah seine Chance und konterte über die linke Seite in Form von Andreas Politzka, der auf den rechten Pfosten flankte, wo Alkofer den Ball aus kurzer Distanz nur noch zur 1:0 Führung einschieben musste. Riedenburg gab sich nicht auf und spielte ebenfalls schnell nach vorne. Felix Simon spielte über links in den Lauf des heute im Sturm neben Maier gesetzten Florian Schöberl, der nicht lange fackelte und zum 1:1 ins lange Eck verwertete.

Vor der Pause wurde es nochmal brenzlig vor dem Riedenburger Tor. Einmal lenkte Thomas Bauer einen Distanzschuss von Mathias Scheimer mit den Fingerspitzen um den Pfosten und hatte in der nächsten Szene Glück, dass Andras Politzka kurz vor dem Pausenpfiff aus fünf Metern das Kunststück schaffte, über die Querlatte zu schießen.

In der zweiten Hälfte war Riedenburg die Personalnot weiter anzumerken – Riedenburg weiter im Glück. Der starke Politzka zog im Strafraum volley ab, traf aber nur den rechten Pfosten, von wo aus der Ball direkt in die Arme von Schlussmann Bauer sprang. Im direkten Gegenzug machte Politzka seine vergeben Chance wieder gut und rettete in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten TV-Torjäger Alexander Maier.

Riedenburg machte einfach zu wenig. Manuel Reichl versuchte sich aus der Distanz, so dass ASV-Torhüter Stefan Walter den Ball über die Latte hieven musste. In die folgende Ecke rauschte der eingewechselte Mladen Balta, der aber den Ball direkt in die Arme des Schlussmanns schoss.

Der bittere Siegtreffer fiel in der 86. Minute. Riedenburg agierte zu offensiv, verlor den Ball am fremden Strafraum und lief so in einen Konter. Christian Bantelmann lief über das komplette Feld und bediente den mitgelaufenen ASV-Kapitän Phillip Uhrmann, der flach zum 2:1 einschoss. Uhrmann hätte in der Nachspielzeit sogar noch erhöhen können, traf aber erneut nur Aluminium, so dass es beim knappen, aber verdienten 2:1 Heimsieg für Undorf blieb.

TV Riedenburg: Bauer, Pollinger, Bruckmeier, Donauer (46. M. Reichl), Helmich, F. Simon, Kornprobst, Maier, St. Schmid (88. A. Gabler), M. Wittmann, Schöberl (59. Balta)

Quelle: Donaukurier