Die Remis-Könige wollen siegen

Seit neun Pflichtspielen ist der TV Riedenburg ungeschlagen. Am Karsamstag muss sich die Schäffer-Elf erneut beweisen, denn dann kommt in der Kreisliga 2 Regensburg der TV Hemau zum Derby nach Riedenburg. Der Anstoß wurde um eine Stunde von 17 auf 16 Uhr vorverlegt.

Eigentlich ist alles gut beim TV, sollte man aufgrund der jüngsten Serie meinen. Doch dies täuscht ein wenig, denn die Riedenburger sind die Remis-Könige der Liga und belegen somit trotz der jüngsten Serie nur den vierten Platz. Für den TV ist das dennoch in Ordnung, denn ein Platz unter den ersten fünf Mannschaften war nach dem schlechten Start das ausgegebene Ziel der Verantwortlichen. Nur drei Punkte fehlen zum zweitplatzierten SV Breitenbrunn, der allerdings noch drei Spiele mehr zu absolvieren hat.

Beim Auftakt in Ramspau war das Spiel noch von einigen Unsicherheiten geprägt, trotzdem hätte der TV-Sturm um Sebastian Schmid und Alexander Maier bereits in der ersten Hälfte alles klar machen können. Am Ende reichte es aber nur zu einem 1:1. Verteidiger Patrick Haimerl, der die Vorbereitung voll absolviert hatte, meldete sich nach einer Trainingsverletzung wieder ab. Die erste Elf ist aber fit und gewillt, sich mit einem Sieg über Hemau das Osterfest zu verschönern. Wenn die zweitbeste Offensive der Liga (44 Treffer) wieder ins Rollen kommt, scheint dies durchaus möglich. Im Hinspiel dominierten die Dreiburgenstädter über weite Strecken, scheiterten aber mehrmals am hervorragenden Hemauer Keeper Lukas Langbein. Am Ende gab es eine 2:2-Punkteteilung – nichts Neues also für den TV.

Die Hemauer hängen noch hinter den Erwartungen zurück. Mit 16 Punkten steht man nur einen Zähler über der Abstiegsrelegation, was nicht die Zielsetzung von Trainer Roland Renner sein kann. Der Trend ist nicht der Freund von Hemau, denn die vergangenen vier Pflichtspiele konnten nicht gewonnen werden – die letzten drei Partien gingen sogar ohne eigenen Treffer verloren. Auch die drei Testspiele gegen den SV Sulzbach/Donau (2:5), SG Painten (1:1) und FC Jura (2:4) endeten ohne Sieg für Hemau. Zum Rückrundenauftakt unterlag man trotz eines Chancenübergewichtes mit 0:1 gegen Töging. Erschwerend kommt hinzu, dass der erfahrene Angreifer Stefan Schwendtner, der in den vergangenen Spielzeiten gesetzt war und beim Kreisklassenaufstieg 26 Treffer erzielte, im Frühjahr nach Deuerling wechselte, nachdem er in dieser Saison noch nicht eingreifen konnte. Insgesamt konnte Hemau in dieser Spielzeit nur 20 Treffer erzielen, musste aber bereits 32-mal den Ball aus dem eigenen Tor holen. Die junge Mannschaft bräuchte im Angriff mehr Durchschlagskraft. Das Mittelfeld um Kapitän Alexander Burghardt, Michael Meier (jeweils fünf Tore), Michael Gastl und Denis Sambou (jeweils drei Tore) bewies dabei aus zweiter Reihe noch den größten Torriecher und ist nicht zu unterschätzen. Auch die Schnelligkeit vieler Gäste-Akteure könnte sich auszahlen, denn Riedenburgs Defensive ist mit 30 Gegentoren ebenfalls nicht sattelfest. Problematisch könnte die Besetzung der Torhüterposition werden. Lukas Langbein stand zuletzt im Oktober zwischen den Pfosten und sein Stellvertreter Dirk Dlapka musste im Töging-Spiel mit einer Trage vom Feld geholt werden – somit könnte am Karsamstag die Stunde von A-Jugend-Keeper Julian Schmid schlagen.

Quelle: Donaukurier

Nur eine gute Halbzeit

Der TV Riedenburg hat in Ramspau zwar seine Serie fortgesetzt und ist nun seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, kam jedoch trotz einer guten ersten Hälfte nicht über ein 1:1 hinaus. Mit acht Unentschieden ist der TV nun wieder Remiskönig der Kreisliga 2 Regensburg.

Riedenburg wurde zwar der Favoritenrolle gerecht, doch Sebastian Schmid scheiterte in den ersten Minuten des Spiels gleich zweimal knapp. Ramspau war nur bei Standards gefährlich, so resultierte die erste Chance der Gastgeber aus einem Freistoß von Kapitän Rupert Stollner, den TV-Torwart Pöppel jedoch problemlos klären konnte. Im Gegenzug scheiterte Martin Bader nach einem schönen Solo um Haares Breite mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze.

Ramspaus Julian Fritz hätte das Spiel nach einer halben Stunde auf den Kopf stellen können, scheiterte aber mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Michael Pöppel. Ebenso glänzend reagierte Patrick Geiger im Tor der Gastgeber, der nach einer Maier-Flanke den Kopfball von Sebastian Schmid mit den Fingerspitzen über die Querlatte hievte.

Der erste Treffer lag nun förmlich in der Luft. Wieder bediente Maier mustergültig seinen Sturmpartner Sebastian Schmid, der allein vor Schlussmann Geiger aber die Nerven verlor und den Ball in dessen Hände hob. Nur einen Augenblick später spielte sich Maier in den Gefahrenbereich, schoss dann aber ebenfalls um Zentimeter am linken Torwinkel vorbei.

In der 40. Minute war es dann aber passiert. Stefan Pollinger flankte mustergültig von der rechten Seite in den Rücken der Abwehr, wo Martin Bader goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zur 1:0-Pausenführung für Riedenburg einköpfte.

Die zweite Hälfte begann, wie die Erste aufgehört hatte. Andreas Gabler enteilte über rechts und schloss aus spitzem Winkel ab, doch Torhüter Geiger rettete per Fußabwehr. Dann aber kam der Riss im Spiel des TV. Nach einer Ecke kam SpVgg-Routinier Rupert Stollner zum Kopfball, so dass Sebastian Schmid am linken Pfosten den Ball von der Linie köpfen musste. Riedenburg fand nun nur noch schwer ins Spiel, hätte aber noch durch Michael Wittmann erhöhen können, der in guter Position aber in die Wolken schoss.

Die Schlussviertelstunde gehörte Ramspau. In der 75. Minute setzte Martin Hofmann wieder Rupert Stollner in Szene, der völlig unbedrängt und frei vor Pöppel über die Querlatte schoss. Nur zwei Minuten später kam Christof Ostermayr zum Abschluss, so dass diesmal Markus Bruckmeier auf der Linie klären musste.

So kam es, wie es kommen musste und Riedenburg kassierte in der 80. Minute den 1:1-Ausgleich. Wieder nach einem Standard sprang diesmal Florian Ernst am höchsten und köpfte aus fünf Metern ein. Riedenburg stemmte sich in den Schlussminuten nach Kräften, doch Stefan Schmid und kurz darauf Martin Bader vergaben gute Freistoßmöglichkeiten knapp.

TV Riedenburg: Pöppel, Bruckmeier, Förstl, A. Gabler (73. Donauer), Kornprobst, Bader, St. Pollinger, Maier, St. Schmid, Seb. Schmid, M. Wittmann. Tore: 0:1 Bader (40.), 1:1 Ernst (80.).

Quelle: Donaukurier

Wenig Neues am Fuße der Burg

Kader des TV Riedenburg ist zum Beginn der Restrückrunde unverändert, zwei Langzeitverletzte kehren aber zurück

Nun rollt der Ball auch wieder in der Kreisliga 2 Regensburg und somit auch beim viertplatzierten TV Riedenburg. Für die Dreiburgenstädter soll es, soweit es die Witterung tatsächlich zulässt, an diesem Sonntag (15.15 Uhr) in Ramspau erfolgreich weiter gehen.

Das Hinspiel entschied die Schäffer-Elf dank einer fulminanten Schlussphase und Sebastian Schmid mit 3:0 für sich.

Was gibt es Neues beim TV Riedenburg, wird sich so mancher Fußballfan der Region nach der langen Winterpause wohl denken. Die Kernaussage „wenig“ deckt sich weitgehend mit der aus den vergangenen Jahren, denn „Fluktation“ und „Transfers“ sind beim TV meist Fremdwörter. Aber nicht in diesem Jahr, denn auch wenn das Personal identisch ist, kann Trainer Andreas Schäffer auf einige Rückkehrer aus dem Lazarett zählen. In allen drei Testspielen konnte der Übungsleiter auf Patrick Haimerl bauen, der seine Knieverletzung offenbar überstanden hat und die doch anfällige Defensive durchaus stützen könnte.

Auch Patrick Schmid trainierte seit über einem Jahr Pause wieder voll mit. Die TV-Fans dürfte es freuen, denn im kleinen Kader ist jeder frische Spieler willkommen. Die drei Vorbereitungsspiele, allesamt auf Kunstrasen, waren durchaus zufriedenstellend. Gegen den Bezirksligisten TSV Dietfurt verlor man erst in der Schlussphase mit 1:3. Der Niederlage folgten Siege gegen den Amberger Kreisligisten FV Vilseck (2:1) und die SG Painten (Kreisklasse/3:2). Nun wird sich zeigen, ob die Dreiburgenstädter an die Erfolgsserie von acht Pflichtspielen ohne Niederlage anknüpfen können. Im Hinspiel im August bescherte Sebastian Schmid (17 Saisontore) mit einem lupenreinen Hattrick in der zweiten Hälfte seinen Teamkollegen einen freudigen Volksfesteinzug. Er spielte sich mit seinem Sturmkollegen Alexander Maier (zwölf Saisontore) auch bei den Testspielen zahlreiche Chancen heraus, ließ aber ebenso wie Maier eine durchschlagende Chancenverwertung vermissen.

Den Gastgebern aus Ramspau erging es genau umgekehrt, denn nach einem starken Saisonstart hat die Elf von Trainer Richard Warlimont seit nunmehr neun Pflichtspielen nicht mehr gewonnen. So steht die SpVgg zwar noch auf Platz neun, jedoch nur drei Punkte vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Schwachstelle ist dabei schnell definiert, denn 16 Tore aus ebenso vielen Spielen ist nicht gerade ein Spitzenwert. Das zeigte auch das Hinspiel in Riedenburg, wo kaum eine erwähnenswerte Torannäherung für Ramspau zu notieren war.

Sicher hat auch die lange Verletztenliste mit dem jüngsten Abschneiden zu tun, denn acht Akteure stehen nicht zur Verfügung. Vor allem das Mittelfeld ist stark betroffen, denn mit Christoph Unglert, Stefan Ostermayr und Martin Biersack fehlen gleich drei Spieler, die in der Hinrunde noch über weite Strecken mit an Bord waren. Mit Andreas Metz konnte im Frühjahr ein junger Mittelfeldakteur vom ASV Burglengenfeld zurückgeholt werden.

Quelle: Donaukurier

ATSV Kelheim setzt sich die Krone auf – TV wird Vierter

Für viele in der erneut proppenvollen Kelheimer Sporthalle ist der Schlusstag beim 42. ATSV-Bandenkick mit einigen Überraschungen zu Ende gegangen. Letztlich setzte sich der gastgebende ATSV denkbar knapp durch. Der TV Riedenburg dagegen verpasste den Einzug in das Finale.

Nicht Titelverteidiger Ihrlerstein oder der zu diesem Zeitpunkt noch als Top-Favorit auftretende TV Riedenburg standen am Ende ganz oben – letztlich tilgte Gastgeber ATSV Kelheim die Schmach von 2017, als die Mannschaft bereits in der Vorrunde ausschied. Diesmal ging der Sieg in diesem prestigeträchtigen Turnier an den Veranstalter, der damit in der Turnier-Historie zum 14. Mal ganz oben stand.

Die eigentliche Überraschung im letzten Endrunden-Durchgang war aber zweifellos der Kelheimer Kreisklassen-Spitzenreiter SV Lengfeld, der zunächst durch einen unerwarteten 4:2-Sieg über Neustadt das Halbfinale erreichte. Anschließend musste sich der TV Riedenburg, der nicht seinen besten Tag erwischte, Lengfeld in einem dramatischen Kampf – nach Verlängerung und Neun-Meter-Schießen – mit 8:10 geschlagen geben. Der Traum vom Final-Einzug war damit für den TVR vorzeitig geplatzt. Im anderen Halbfinalspiel – dem vorgezogenen Finale – behielt der ATSV Kelheim gegen Vorjahressieger Ihrlerstein knapp mit 2:1 die Oberhand. Die Brandler verpassten es in Durchgang eins, den möglicherweise entscheidenden zweiten Treffer nachzulegen – was sich später rächen sollte.

Insgesamt verliefen die Begegnungen – mit kleineren Ausreißern – in der Kelheimer Halle am Rennweg engagiert und spielten sich zeitweise auf einem guten spielerischen Niveau ab. Das traf in erster Linie auf den gastgebenden ATSV Kelheim, aber auch auf Riedenburg und Ihrlerstein zu. Die beiden zuletzt genannten Vereine vergaben allerdings an diesem Final-Tag in den entscheidenden Szenen unter der Leitung der Unparteiischen Markus Kluge (Großmuß) und Matthias Prantl (Kirchdorf) vor rund 500 Zuschauern eine vorzeitige Entscheidung. Zunächst standen aber nur die letzten Endrundenspiele auf dem Programm.

Gruppe A, SV Kelheimwinzer – ATSV Kelheim 1:5 (0:2): Vom Anpfiff weg dominierten die klug aufspielenden Gastgeber und setzten sich ohne Probleme durch. Tore: 0:1, 0:2 und 0:3 Erdi Yassasin, 0:4 Alexander Rott, 0:5 Lukas Schinn, 1:5 Daniel Schmitz. Kelheimwinzers Pascal Bachschmid büßte eine Zeitstrafe ab, die allerdings nicht spielentscheidend war.

TSV Neustadt – SV Lengfeld 2:4 (1:2): Die Donaustädter spielten zu eigensinnig und kassierten deshalb gegen ein sich steigerndes Lengfeld eine verdiente Niederlage, die den SVL überraschend noch ins Halbfinale brachte. Tore: 0:1 Johannes Wagner, 1:1 Hasan Ibric, 1:2 Johannes Wagner, 1:3 Patrick Fordermeier, 2:3 Patrick Fichte, 2:4 Manuel Schneider.

Abschlusstabelle Gruppe A: 1. ATSV Kelheim I 3 Spiele, 14:2 Tore, 9 Punkte; 2. SV Lengfeld 3, 9:8, 4; 3. SV Kelheimwinzer 3, 9:10, 4; 4. TSV Neustadt 3, 3:15, 0.

Gruppe B, SG Painten – TV Riedenburg 3:3 (2:0): Überraschend nervös – obwohl nichts mehr auf dem Spiel stand – agierte Riedenburg. Das Remis ging insgesamt in Ordnung. Überragend auf beiden Seiten waren die Torhüter, Andreas Fischer und Riedenburgs Michael Pöppel. Tore: 1:0 Michael Weininger, 2:0 Eigentor, 3:0 Thomas Nierer, 3:1 Stefan Schmid, 3:2 Stefan Pollinger, 3:3 Alexander Meier.

SV Ihrlerstein – TSV Langquaid 5:2 (3:0): Ihrlersteins Sieg fiel etwas zu deutlich aus – auch wenn er verdient war. Damit stand der Vorjahressieger im Halbfinale. Tore: 1:0 und 2:0 Christian Bauer, 3:0 Alexander Bauer, 3:1 Kay Baitz, 4:1 Christian Bauer, 5:1 Andreas Meier, 5:2 Zdenek Beka. Langquaids Benjamin Huber erhielt eine Zeitstrafe, die aber nicht spielentscheidend war.

Abschlusstabelle Gruppe B: 1. TV Riedenburg 3 Spiele, 12:8 Tore, 7 Punkte; 2. SV Ihrlerstein 3, 14:9, 6; 3. TSV Langquaid 3, 9:12, 3; 4. SG Painten 3, 8:14, 1.

Erstes Halbfinale: ATSV Kelheim – SV Ihrlerstein 2:1 (0:0): Im ersten Durchgang versäumte es Ihrlerstein, in einer starken Begegnung die Führung auszubauen. Schließlich fiel die Entscheidung 60 Sekunden vor der Schlusssirene. Tore: 0:1 Christian Bauer, 1:1 Lukas Schinn, 2:1 Erdi Yassasin.

Zweites Halbfinale: TV Riedenburg – SV Lengfeld 8:10 nach Neun-Meter-Schießen: Einen packenden Kampf lieferten sich beide Teams, der letztlich von Lengfeld aufgrund der stärkeren Nerven entschieden wurde. Tore: 1:0 Alexander Meier, 1:1 Patrick Fordermeier, 1:2 Rene Rank, 2:2 Martin Bader, 2:3 und 2:4 Johannes Wagner, 3:4 Sebastian Schmid, 4:4 Stefan Schmid; Verlängerung: 5:4 Stefan Schmid, 5:5 Johannes Wagner. Im Neun-Meter-Schießen setzte sich Lengfeld letztlich mit 5:3 durch.

Spiel um Platz 7: Neustadt – Painten 6:4 (2:0): Neustadts Erfolg geht insgesamt in Ordnung. Tore: 1:0 Hasan Ibric, 2:0 Colacaro d’Maggio, 3:0 Manuel Nest, 3:1 Andreas Weidinger, 3:2 Thomas Nierer, 3:3 Michael Weininger. Im Neun-Meter-Schießen setzte sich Neustadt mit 3:1 durch.

Spiel um Platz 5: SV Kelheimwinzer – TSV Langquaid 3:2 (1:0): Langquaid vergab zu viele Chancen, was sich letztlich rächte. Tore: 1:0 Daniel Merkl, 1:1 Zdenek Beka, 2:1 Michael Summer, 2:2 Bastian Halbritter, 3:2 Jonas Haas.

Spiel um Platz 3: SV Ihrlerstein – TV Riedenburg 7:5 (6:1): Beide Teams streiften im kleinen Finale sämtliche taktischen Vorgaben ab und lieferten sich einen tollen Kampf, den Ihrlerstein bereits im ersten Durchgang zu seinen Gunsten entschied. Tore: 1:0 Simon Seitz, 1:1 Alexander Meier, 2:1 Andreas Meier, 3:1 Simon Seitz, 4:1 Stefan Ipfelkofer, 5:1 Simon Seitz, 6:1 Andreas Meier, 6:2 und 6:3 Stefan Schmid, 6:4 Michael Wittmamn, 7:4 Stefan Ipfelkofer, 7:5 Stefan Schmid.

Finale: ATSV Kelheim – SV Lengfeld 8:7 (1:1, 2:2) nach Verlängerung und Neun-Meter-Schießen: Überraschend spielte Lengfeld auf Augenhöhe mit, hatte aber Glück, dass in der zweiten Verlängerung ein Kelheimer Eigentor Sekunden vor dem Abpfiff noch zum 3:3-Ausgleich führte. Tore: 1:0 Alexander Rott, 1:1 Patrick Fordermeier, 2:1 Alexander Rott, 2:2 Rene Rank, 3:2 Jonas Ziegler, 3:3 Eigentor. Im Neun-Meter-Schießen behielt Kelheim mit 5:4 die Oberhand.

Die Siegerehrung nahm ATSV-Sportchef Martin Birkl vor. Sowohl Schirmherr Landrat Martin Neumeyer als auch der Hausherr, Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann, zollten dem Veranstalter ein großes Lob für den reibungslosen Verlauf und beglückwünschten Sieger ATSV Kelheim, der den von Landrat Neumeyer gestifteten Pokal in Empfang nahm. Riedenburgs Stefan Schmid (14 Tore) wurde nicht nur als bester Torschütze, sondern auch als bester Turnierspieler geehrt – bei den Torhütern fiel die Wahl auf den ATSV-Schlussmann Fabian Gruner.

Quelle: Donaukurier